Uni St. Gallen / Staatssekretariat für Wirtschaft – SECO

Neuausrichtung Tourismusprojekt

Zusammen mit dem Institut für Systemisches Management der Universität St. Gallen wird zur Zeit ein neues Modell für Destinations-Management erarbeitet.

 

Trimarca ist Teil des Steuerungsausschusses und damit ein wichtiger Partner in der Entwicklung dieses Modells. Ziel ist es, näher an den Märkten und somit näher am Kunden zu sein. Das neue Modell rückt vermehrt wieder das Produkt ins Zentrum jeder Entwicklung. Ein Produkt, das konsequenter als bisher auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten und umgesetzt werden muss.

Workshop mit Martin Hilzinger
Buchumschlag «Das St. Galler Modell für Destinationsmanagement»
Martin Hilzingers Inputs flossen auch ins Buch «Das St. Galler Modell für Destinationsmanagement» ein.

Viele touristische Organisationen und Leistungsträger orientieren sich bei strategischer Planung und Produktentwicklung lediglich an den eigenen, bereits vorhandenen Ressourcen und Angebotspotentialen. Die Kundengruppen und Marktdefinitionen werden oft viel zu vage definiert oder sogar ganz vernachlässigt. So werden selbst neuere Angebote und touristische Produkte häufig an den Reisemotiven und Gästebedürfnissen vorbei entwickelt. Die aktuelle Entwicklung des Markts zeigt, dass sich touristische Anbieter und Destinationen verstärkt an dynamischen Prozessen ausrichten müssen. Das durch das SECO unterstützte Innovationsprojekt will dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.

Bisherige Leistungsvereinbarungen decken nicht mehr die aktuellen Anforderungen und Tätigkeiten der lokalen Tourismusorganisationen ab. Neue, flexible und projektbezogene Finanzierungsmodelle sind gefragt. Das fundierte Destinations-Know-how von Trimarca fliesst in diese Neuausrichtung des St. Galler Tourismuskonzeptes ein. Das Konzept fokussiert gezielt zukünftige, themenspezifische Marktbedürfnisse.