Seit 1989 engagiert sich die Stiftung Apoyo in Peru. Über die Jahre entstanden zahlreiche Projekte, Partnerschaften und Erfahrungen – getragen von einem Grundsatz, der bis heute gilt: Hilfe zur Selbsthilfe. Was einst als persönliche Initiative begann, entwickelte sich zu einer tragfähigen Stiftung mit zahlreichen Projekten vor Ort. Mit dem Rebranding sollte sich diese Entwicklung künftig auch im Auftritt widerspiegeln.

«Hilfe zur Selbsthilfe» ist schnell gesagt. Doch was heisst das eigentlich? Für Apoyo bedeutet es, Menschen nicht dauerhaft zu unterstützen, sondern sie dabei zu befähigen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Projekte entstehen aus den Bedürfnissen der Menschen vor Ort, werden gemeinsam geplant und umgesetzt und sollen langfristig Wirkung entfalten. Genau dieser Gedanke wurde zum Ausgangspunkt des neuen Auftritts. Statt klassische Entwicklungshilfe oder einzelne Projekte ins Zentrum zu stellen, rückten wir die Haltung dahinter in den Fokus. Denn sie verbindet alles, was Apoyo seit über drei Jahrzehnten ausmacht.

Um diesen Gedanken sichtbar zu machen, entwickelten wir eine neue visuelle und sprachliche Identität für die Stiftung Apoyo. Herzstück des Auftritts ist eine aus dem «A» von Apoyo entwickelte Sonne – ein neu interpretiertes Inka-Symbol. Als Ursprung von Leben, Zeit und Ordnung steht sie für den Anspruch der Stiftung, Entwicklung langfristig zu ermöglichen. Auch sprachlich wurde die Philosophie der Stiftung konsequent weitergedacht. Botschaften wie «Das Fischen lehren.» oder «Aus dem Dorf. Für das Dorf.» übersetzen den Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe in einfache, verständliche Bilder.

