Zwischen einem Leitbild und dem Schulalltag liegt oft ein weiter Weg. Genau diesen wollte die Volksschulgemeinde Region Sulgen mit ihrer Vision 2035 gehen. Die Vision formulierte nicht nur, wohin sich die Schule entwickeln soll, sondern auch, wie: gemeinsam mit Kindern, Eltern und Lehrpersonen – Schritt für Schritt und mit einer klaren Haltung. Unsere Aufgabe bestand darin, diese Vision in eine Geschichte zu übersetzen, die nicht nur gelesen, sondern erlebt wird.
Die Story mussten wir nicht erfinden – sie war bereits da. Wir mussten sie bloss finden. Denn je tiefer wir in die Vision eintauchten, desto klarer wurde: Sie erzählte bereits von Orientierung, Weggefährten und einem gemeinsamen Ziel. Statt eine neue Kommunikationsidee darüberzulegen, machten wir also sichtbar, was schon vorhanden war. Aus einer Vision wurde ein Weg – und daraus eine Geschichte, die sich konsequent durch die gesamte Kommunikation zieht.



Am Anfang stand ein einfaches Dreieck: Kind, Eltern und Schule. Doch je weiter wir die Geschichte dachten, desto grösser wurde sie. Aus dem Beziehungsdreieck entstand ein Bergmassiv. Aus dem Ziel im Jahr 2035 ein Gipfel. Aus den pädagogischen Schwerpunkten fünf Wege, die Schritt für Schritt hinaufführen. Und aus einer Vision eine Welt, die sich weitererzählen lässt. Ob als Wanderkarte, Animation oder Wertewand: jede Anwendung erzählt dieselbe Geschichte weiter. So entsteht Orientierung – über alle sieben Schulhäuser hinweg.

Apropos Orientierung: Für die sorgten wir nicht nur im strategischen Sinn, sondern auch vor Ort. Aufbauend auf dem bestehenden Corporate Design und dem Visionskonzept entwickelten wir ein Signaletikkonzept, das Besuchende vom Parkplatz bis ins richtige Schulzimmer führt. Gleichzeitig übersetzt es die gemeinsame Identität der VSG Sulgen in den Raum – und macht sie für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Eltern oder Besuchende auf den ersten Blick erlebbar.









